AG Hamburg deckelt Anwaltskosten nach UrhG-Verstoß, Az: 31a C 109/13

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20.08.2013 08:41 Uhr
(Letzte Überarbeitung: 28.08.2013 16:33 Uhr)
Anwalt Carsten Herrle, Urheberrechtsbüro Kiel, Kiel
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AG Hamburg deckelt Anwaltskosten nach UrhG-Verstoß, Az: 31a C 109/13

Einer Entscheidung des AG Hamburg zufolge sollen bereits jetzt Privatbürger wegen Urheberrechtsverletzungen aufgrund von z.B. Filesharing nur noch deutlich geringere Anwaltskosten bezahlen als bislang üblich. Es wurde entschieden, dass lediglich ca. 150 Euro geltend gemacht werden können.  (Az: 31a C 109/13). Wie die weitere Entwicklung von statten geht, bleibt abzuwarten. Eine Änderung des Urhebergesetzes steht ja ohnehin kurz bevor.

Was die Bearbeitung von Urheberrechtsverletzungen durch die Verbraucherzentralen anbelangt, so wird von denen in der Regel keine Vertretung übernommen. Sie geben allenfalls eine kostenpflichtige Beratungsleistung und geben Formulierungshinweise. Ob sich dies lohnt ist umstritten. Jedenfalls sind abgemahnte Privatbürger spätestens nach dem zweiten weiteren an sie gerichteten Schreiben der abmahndenden Kanzlei überfordert. Der Weg zum Anwalt wird dann oftmals doch notwendig. Die Kosten für die Verbraucherzentrale sind dann aber in der Regel bereits gezahlt worden. Kosten, welche bei sofortiger anwaltlicher Beauftragung nicht entstanden wären.
 

Rechtsgebiete: 
Urheberrecht / Abmahnrecht / Internetrecht
Schlagworte: 
Amtsgericht Hamburg Deckelung Abmahnkosten auf 150
- Euro
AG Hamburg 31a C 109/13
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