Rechtstipps und Aufsätze bei Kanzlei-Seiten.de

Rechtstipps auf Kanzlei-Seiten.de Lesen Sie aktuelle Rechtstipps, Ratschläge und Aufsätze in unserer juristischen Bibliothek.
Folgen Sie unseren Veröffentlichungen hier oder über populäre Social Media Kanäle:
Google Feedburner Google Feedburner Google Feedburner
 

Anerkennung der EU-Fahrerlaubnis wieder abgelehnt

Anerkennung der EU-Fahrerlaubnis wieder abgelehnt
 
Ein Wohnsitzverstoß führt nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Baden- Württemberg (Beschluss vom 30.05.2011, Az: 10 S 2640/10) dazu, dass die deutschen Behörden die von einem anderen EU- Mitgliedsstaat erteilte EU- Fahrerlaubnis nicht anerkennen müssen.
 
Die Entscheidung fügt sich in eine Reihe von Urteilen und Beschlüssen, die eine Umgehung der deutschen Anforderungen an die Wiedererlangung einer Fahrerlaubnis, insbesondere die geforderte MPU, erschweren wollen.
 

EU-Führerschein, Fahrerlaubnis, Fahrerlaubnisrecht, Führerscheintourismus, MPU, Verkehrsrecht, Verwaltungsrecht

BEMA (CURA) muss Schadenersatz leisten

Haftungsprozess für Anleger erfolgreich
 
In einem von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Patrick M. Zagni erstrittenen Urteil des Landgerichts Itzehoe vom 28.06.2011 wurde die BEMA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mbH (früher: CURA) dazu verurteilt, dem klagenden Anleger Schadenersatz zu leisten und ihn im Rahmen dieses Anspruchs auch von sämtlichen Ansprüchen aus dem Darlehensvertrag mit der Ostseesparkasse Rostock freizustellen.
 

Bank- und Kapitalmarktrecht, BEMA, CURA, Ostseesparkasse Rostock

Schadensersatzforderung seitens Kanzlei KSP für die dapd nachrichtenagentur GmbH

Die „KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbh“ macht für die dapd nachrichtenagentur GmbH Schadensersatzforderungen aus Lizenzanalogie wegen (angeblich) unberechtigter Nutzung von „URL-Texten“ gegen Internetseitenbetreiber geltend und droht zudem mit der Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen durch Abmahnung.
In einem Fall werden beispielsweise für die Verwendung von 3  kurzen Texten € 800,00 an Schadensersatz gefordert. Weiterhin werden € 95,00 „Dokumentationskosten“ sowie eine Rechtsanwaltsvergütung in Höhe von € 97,50 (1,3 Geschäftsgebühr aus einem Gegenstandswert von € 800,00) sowie eine Auslagenpauschale in Höhe von € 20,00 begehrt – mithin € 1.046,66.
Wie ist die Rechtslage ?

Abmahnrecht, Abmahnung, Urheberrecht, Urheberrecht

Schadensersatzforderung und Abmahndrohung durch die Kanzlei ksp für die Lappan Verlag GmbH

Die Kanzlei KSP macht für die Lappan Verlag GmbH Schadensersatzforderungen aus Lizenzanalogie wegen (angeblich) unberechtigter Nutzung von „URL-Texten“ gegen Internetseitenbetreiber geltend und droht zudem mit der Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen per Abmahnung.
In einem Fall werden beispielsweise für die Verwendung Spruches von Heinz Erhardt € 400,00 an Schadensersatz gefordert. Weiterhin werden € 25,00 „Dokumentationskosten“ sowie eine Rechtsanwaltsvergütung in Höhe von € 67,50 (1,5 Geschäftsgebühr aus einem Gegenstandswert von € 400,00) sowie eine Auslagenpauschale in Höhe von € 13,50 begehrt – mithin € 519,94.

Abmahnrecht, Abmahnung, ksp, Urheberrecht, Urheberrecht

Abmahnung durch Waldorf Frommer; Deutschland schafft sich ab, Thilo Sarrazin, Verlagsgruppe Random House GmbH

Zur  Zeit versenden die Münchener Rechtsanwälte Waldorf Frommer Abmahnungen wegen (angeblicher) Urheberrechtsverletzungen an dem Werk  „Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ des Autors „Thilo Sarrazin“ für die Verlagsgruppe Random House GmbH.

Eine Sonderauswertung von „Media Control“ ergab, dass „Deutschland schafft sich ab“ bereits zwei Monate nach Erscheinen das meistverkaufte Politik-Sachbuch eines deutschen Autors des Jahrzehnts ist, vgl. http://www.media-control.de/thilo-sarrazin-sprengt-alle-rekorde.html

Waldorf Frommer verlangen u.a. die Abgabe einer Unterlassungsverpflichtungserklärung, Kostenerstattung und Schadensersatz. Konkret wird eine Pauschalsumme in Höhe von € 806 (€ 506 + € 300)  gefordert.

Abmahnung Urheberrecht, Filesharing, Filesharingrecht, Random House, Sarrazin, Urheberrecht, Waldorf

Abmahnung durch Rasch Rechtsanwälte, German Top 100 Single Charts, Universal Music GmbH bzgl. The Black Eyed Peas, Velile, Rihanna, Take That, Eminem, Juli, Lady Gaga, ua Universal Music GmbH bzgl. The Black Eyed Peas, Velile, Rihanna, Take That, Eminem,

Die Hamburger Rechtsanwälte Rasch versenden im Moment Abmahnungen wegen (angeblicher) Urheberrechtsverletzungen an Musiktiteln verschiedener Künstler, die auf den sog. „German Top 100 Single Charts“ vertreten sind.

Abgemahnt werden u.a.:

The Black Eyed Peas, „The Time (Dirty Bit)“

Velile, „Helele (Safri Duo Mix“)

Rihanna, „Only Girl (In the World)“

Take That, „The Flood“

Eminem, „Love The Way You Lie“

Juli, „Elektrisches Gefühl“

Lady Gaga, „Alejandro“

Stromae, „Alors On Danse“

Alphaville, „I Die For You Today“

Abmahnrecht, Abmahnung, Filesharing, Filesharingrecht, Internetrecht, Rasch, Urheberrecht, Urheberrecht

Markenrecht, 1. Teil: Warum MARKENFINDUNG wichtig ist – oder würden Sie ein Auto kaufen, dessen Namen "kleines männliches Geschlechtsteil" bedeutet ?

Fast 74000 Marken wurden allein im Jahr 2010 in Deutschland angemeldet. Damit sind über 800.000 Marken im deutschen Markenregister eingetragen. Nimmt man EU- und internationale Marken hinzu, beanspruchen weit über eine Million Marken Geltung in Deutschland. Bis zur Eintragung einer Marke ist es aber nicht selten ein komplexer juristischer Prozess. Im Anschluss an die Eintragung bedarf es zudem der Überwachung der Marke und der konsequenten Verfolgung von Markenrechtsverletzungen sowie der Abwehr unberechtigter Angriffe auf die Marke, um deren Schutz dauerhaft zu gewährleisten.

Am Anfang steht aber die „Markenfindung“. Und die ist wichtiger, als man gemeinhin denkt.

Berühmte Beispiele für eine eher unglückliche Produktnamenswahl ist der „Pajero“ von Mitsubishi und der „Uno“ von Fiat.

Abmahung, gewerblicher Rechtsschutz, Markenfindung, Markenrecht, Markenrecht

Markenrecht, 2. Teil: MARKENRECHERCHE ist ein "Muss" – denn schon aufgrund der bloßen Anmeldung einer verwechslungsrelevanten Marke können Sie abgemahnt werden

Wenn der Vertrieb eines neuen mit Werbeaufwand in den Markt eingeführten Produktes oder einer Dienstleistung von einem Wettbewerber mittels einstweiliger Verfügung gestoppt wird, ist der Imageschaden unter Umständen immens und Schadensbegrenzung häufig teuer. Bevor Sie sich für eine Marke oder einen Produktnamen entscheiden bzw. vor einer Markenanmeldung, sollten Sie daher prüfen, ob Sie damit Rechte Dritter verletzen. 

Es ist zu betonen, dass dies unbedingt VOR der Markenanmeldung geschehen sollte und nicht nur vor der Benutzung im geschäftlichen Verkehr. Denn: Sie verletzen fremde Markenrechte schon durch die Anmeldung einer verwechslungsrelevanten Marke. Der Bundesgerichtshof hat dies Vielfach unter dem Stichwort „Erstbegehungsgefahr“ ausgeurteilt.

Abmahnung, gewerblicher Rechtsschutz, Markenrecherche, Markenrecht, Markenrecht, Markenverletzung

Markenrecht, 3. Teil: MARKENANMELDUNG Wann die Anmeldung deutscher, EU- und/oder internationaler Marken sinnvoll ist

Eine Marke dient der Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens.

Erstklassiger Markenschutz muss daher Ihrem Unternehmen, Ihren Bedürfnissen und Marktaktivitäten angepasst werden wie ein Maßanzug. Die Eingrenzung des notwendigen Markenschutzes und die professionelle Erstellung der Verzeichnisse zu schützender Waren- und Dienstleistungen können dabei einen beträchtlichen Aufwand erfordern. Ein Aufwand, der sich lohnt, weil maßgeschneiderter Markenschutz das Risiko kostenintensiver Markenrechtsstreitigkeiten beträchtlich mindert.

Tipp:

gewerblicher Rechtsschutz, Markenanmeldung, Markenrecht, Markenrecht, Markenschutz, Patentschutz

Markenrecht, 4. Teil: MARKENVERWALTUNG

Nach der Anmeldung und Eintragung Ihrer Marken ist die professionelle Verwaltung Ihres Markenportfolios angezeigt, damit alle amtlichen Fristen eingehalten werden und Ihr Markenschutz solange Sie es wünschen aufrechterhalten bleibt.

Diese fachanwaltliche Dienstleistung wird als „Markenverwaltung“ bezeichnet.
Wenn Sie einen Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz beauftragen, behält dieser für Sie alle Fristen im Blick und teilt Ihnen rechtzeitig mit, wann und in welcher Form gehandelt
werden muss.

Tipp:

Lesen Sie auch die Ratgeber-Folgen:

„Markenrecht, 1. Teil: Warum MARKENFINDUNG wichtig ist – oder würden Sie ein Auto kaufen, dessen Namen „kleines männliches Geschlechtsteil“  bedeutet ?“

Markenrecht, Markenrecht, Markenverwaltung

Markenrecht, 5. Teil: MARKENÜBERWACHUNG

Wenn Sie die „Ihre“ Marke gefunden haben, professionell soweit wie möglich recherchiert wurde, dass Sie damit bei Benutzung im geschäftlichen Verkehr keine fremden Rechte verletzen, die Marke angemeldet und eingetragen ist, sollten Sie eine fachanwaltliche Überwachung Ihrer Marke beauftragen. Das DPMA prüft spätere Markenanmeldungen NICHT dahingehend, ob diese ältere, also Ihre, Rechte verletzen.

Für die Überwachung Ihrer Marke sind Sie selbst verantwortlich, wenn Sie nicht riskieren möchten, dass der Schutzumfang Ihrer geschwächt wird. Bekannte Beispiele sind „Vaseline“ (RGZ 73, 229, 232) oder u.U. „Fön“ für Haartrockner: (vgl. http://www.autobild.de/klassik/artikel/bulli-namensrechte-1176137.html).

Abmahnung, gewerblicher Rechtsschutz, Marke, Markenrecht, Markenrecht, Markenüberwachung

Markenrecht, 6. Teil: MARKENVERTEIDIGUNG

Wenn durch eine fachanwaltliche Überwachung Ihrer Marke(Lesen Sie hierzu u.a. den Ratgeber-Artikel „Markenrecht, 5. Teil: MARKENÜBERWACHUNG“ ) festgestellt wurde, dass Dritte Ihre Marke verletzen, bestehen verschiedene Reaktionsmöglichkeiten, die vom jeweiligen Einzelfall abhängen.

Sie können etwa Widerspruch gegen die Ihre Rechte verletzende Markeneintragung einlegen, Klage erheben oder in Abgrenzungsvereinbarungen mit der Gegenseite eintreten, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Abmahnung, gewerblicher Rechtsschutz, IP.Law, Markenrecht, Markenrecht, Markenverteidigung

Markenrecht, 7. Teil: MARKENBEWERTUNG

Kennen Sie den Wert Ihrer Marke ?

Der Markenwert spielt die zentrale Rolle etwa bei der Bestimmung von Lizenzgebühren bei der Lizenzierung einer Marke und bei der Bestimmung des Kaufpreises beim Markenkauf  oder –verkauf.

Der Wert einer Marke ist nicht nur eine abstrakte Größe im Rahmen wertorientierter Markenpflege im Allgemeinen. Unternehmensbefragungen zeigen, dass durchschnittlich ca. zwei Drittel des gesamten Unternehmenswertes auf Marken entfallen.

Der Markenwert spielt wie erwähnt die zentrale Rolle etwa bei der Bestimmung von Lizenzgebühren bei der Lizenzierung einer Marke und bei der Bestimmung des Kaufpreises beim Markenkauf  oder –verkauf. Darüber hinaus ist der Markenwert Grundlage bei der Schadensersatzbestimmung in Verletzungsprozessen und der Markenbilanzierung, wenn es gilt, Ihre Marke als Vermögensgegenstand optimal zu positionieren.

Marke, Markenbewertung, Markenbewertung, Markenrecht, Markenrecht, Trade Mark, Trademark Law

Was ist eine "Gemeinschaftsmarke" ?

Eine Gemeinschaftsmarke oder EU-Marke ist eine Marke, die in der gesamten EU (http://europa.eu/abc/european_countries/index_de.htm) Gültigkeit hat. Mit einem einheitlichen Eintragungsverfahren (= nur eine einzige Anmeldung, eine einzige Verfahrenssprache und eine einzige Verwaltungsstelle ist nötig) kann Markenschutz in derzeit 27 Ländern erlangt werden.

Eine Gemeinschaftsmarke bietet ihrem Inhaber ein absolutes Recht, seine Marke zu benutzen und allen Dritten zu untersagen, dieselbe oder eine ähnliche Marke ohne Zustimmung des Inhabers für gleiche oder ähnliche Waren und/oder Dienstleistungen wie diejenigen, für welche die EU-Marke geschützt ist, zu benutzen.

Gemeinschaftsmarken werden im europäischen Markenregister beim sog. „Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt“ (HABM) in Alicante/Spanien eingetragen.

EU-Marke, Gemeinschaftsmarke, gewerblicher Rechtsschutz, Markenanmeldung, Markenrecht, Markenrecht, Trade Mark, Wettbewerbsrecht

OLG Hamburg: Verwendung von Domainnamen zur bloßen automatischen Weiterleitung stellt keine markenmäßige Benutzung dar

Das OLG Hamburg hat in einem Urteil vom 28.10.2010 (Az.: 3 U 206/08, rechtskräftig, BeckRS 2011, 02047) entschieden, dass die Verwendung eines unterscheidungskräftigen Zeichens als Name einer Internet-Domain nicht kennzeichenmäßig erfolgt, wenn unter dieser Domainbezeichnung keine Inhalte des Verwenders in das Internet eingestellt sind, sondern sie nur zur automatischen Weiterleitung auf die durch den Namen des Verwenders gebildete Internet-Domain dient, und diese Domainbezeichnung nicht nach außen - etwa durch Verwendung auf Briefpapier - bekannt gemacht wurde.

Sachverhalt

Abmahnung, Domain, gewerblicher Rechtsschutz, Markenrecht, Markenrecht, VW, Weiterleitung, Wettbewerbsrecht

Bundesgerichtshof untersagt Werbung einer unabhängigen Autoreparaturwerkstatt mit der Marke "VW"

Der unter anderem für das Markenrecht zuständige I. Zivilsenat hat am 14.04.2011 entschieden, dass ein Automobilhersteller es einer markenunabhängigen Reparaturwerkstatt aufgrund seines Markenrechts untersagen kann, mit der Bildmarke des Herstellers für die angebotenen Reparatur- und

Damit hat der BGH wie zu erwarten war das „BMW/Deenik“-Urteil des EuGH bestätigt (EuGH, Urteil vom 23.02.1999 - C-63/97, Bayerische Motorenwerke AG (BMW) und BMW Nederland BV ./. Ronald Karel Deenik, abgedruckt in GRUR Int. 1999, 438).

Abmahnung, Autowerkstatt, Marke, Markenrecht, Werbung, Wettbewerbsrecht, Wettbewerbsrecht

LG Frankfurt am Main: Hotels haften nicht für Urheberrechtsverletzungen ihrer Gäste

Mit einem nun veröffentlichten Urteil vom 18.08.2010 hat das LG Frankfurt am Main entschieden, dass Hotels und damit letztlich auch andere Access-Provider grundsätzlich nicht für das unerlaubte Filesharing von Gästen haften und zudem die Erstattung Ihrer eigenen Anwaltskosten von Abmahnern verlangen können.

Es hat damit die seit langem von Fachanwalt Dr. Jaeschke vertretene Rechtsansicht bestätigt (vgl. http://www.heise.de/resale/artikel/Haftung-von-Inhabern-gewerblicher-WLA... ).

In dem entschiedenen Fall ist der abgemahnte Hotelbetreiber als Kläger aufgetreten, da er von dem abmahnenden Rechteinhaber die ihm entstandenen Rechtsanwaltskosten erstattet verlangt hat.

Das LG Frankfurt am Main hat dieser Forderung des Klägers stattgegeben.

I. Sachverhalt

Abmahnung, Filesharingrecht, Filesharingrecht, Hotel, Internetrecht, Internetrecht, Urheberrecht, Urheberrecht

Abmeldepflicht eines Betriebsratsmitglieds

Abmeldepflicht eines Betriebsratsmitglieds ( BAG 29.06.2011 - 7 ABR 135/09 )

Mit Beschluss vom 29.06.2011 zum Az.: 7 ABR 135/09 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden, dass sich ein Betriebsratsmitglied grundsätzlich beim Arbeitgeber abmelden muss, wenn es am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit Betriebsratsaufgaben erledigt. Zudem ist das Mitglied des Betriebsrats auch verpflichtet, dem Arbeitgeber die voraussichtliche Dauer der Betriebsratstätigkeit mitzuteilen.
Dem Arbeitgeber soll durch diese Meldepflicht ermöglicht werden, den Arbeitsausfall anderweitig abzufangen.
Allerdings besteht nach der Rechtsprechung des BAG keine Abmeldepflicht des Betriebsratsmitglieds, wenn eine Umorganisation durch den Arbeitgeber nicht ernsthaft in Betracht kommt. In diesen Fällen hat das Betriebsratsmitglied nach Aufforderung durch den Arbeitgeber nachträglich die Dauer der Betriebsratstätigkeit mitzuteilen.

Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, Betriebsrat, Betriebsrat, Betriebsverfassungsrecht, Betriebverfassungsrecht, Fachanwalt, Magdeburg

Entziehung der Fahrerlaubnis - MPU - EU Führerschein

Die Entziehung der Fahrerlaubnis bezweckt nach der Ansicht des BGH den Schutz der Sicherheit des Straßenverkehrs. Die Rechtsanwälte Zipepr & Collegen bieten unter der domain www.mpu4u.com auch die Vorbereitung für eine MPU an. Es handelt sich dabei um einen Vorbereitungskurs für die MPU. Dabei soll der Täter zeigen, dass er die Sicherheit des Straßenverkehrs seinen eigenen kriminellen Interessen unterordnet. Die Fahrerlaubnis kann unter bestimmten Voraussetzungen - nämlich das Begehen von verkehrsspezifischen Taten - nach den Regeln der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) oder der Strafprozessordnung entzogen werden. Die Vorausetzungen, die eine Entziehung der Fahrerlaubnis nach sich ziehen, sind in der Vorschrift des § 69 StGB geregelt: Danach gilt:

Entziehung, EU Fahrerlaubnis, EU-Führerschein, Fahrverbot, MPU, Schadensersatzrecht; verkehrsrecht, Strafrecht