Fachartikel zum Thema Ehe- und Familienrecht

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Bibliothek "Ehe- und Familienrecht"

Familienrecht –Änderung des Betreuungsmodells nur aus triftigen Grund

Das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main hat nun klagestellt, dass die Änderung eines einmal gerichtlich festgelegten Betreuungsmodels nach der Trennung der Eltern nur aus einem triftigen Grund zum Wohle des Kindes erfolgen kann.

Mutter sollte die Betreuung der Kinder übernehmen

Ehe- und Familienrecht, Residenzmodell, Wechselmodell

Familienrecht: Bundesregierung plant einheitliche Umsetzung bei der „Ehe für alle“

Seit dem Inkrafttreten des Eheöffnungsgesetzes können auch gleichgeschlechtliche Paare den Bund der Ehe eingehen. Um die Umsetzung von Lebenspartnerschaften in Ehen einheitlich zu gewährleisten, hat die Bundesregierung nun einen Gesetzesentwurf  zur weiteren Angleichung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft vorgelegt.

Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften

Bereits mit der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes haben gleichgeschlechtliche Partnerschaften in Deutschland mehr Rechte und Pflichten erhalten. Seit 2014 konnten gleichgeschlechtliche Paare in eingetragenen Lebenspartnerschaften ihre Partnerschaft beurkunden lassen - Ein erster Schritt in Richtung Gleichbehandlung.

Ehe, Ehe- und Familienrecht

Scheidungskinder: Eine Woche bei Mama und die nächste bei Papa – auch wenn nicht beide Eltern einverstanden sind

Auch gegen den Willen eines Elternteils kann ein wechselseitiges Modell der Kinderbetreuung angeordnet werden, wenn dies dem Kindeswohl am ehesten entspricht.
Immer mehr Scheidungskinder werden heute auf der Grundlage eines sogenannten paritätischen Wechselmodells von ihren Eltern betreut. In diesen Fällen ordnet das Familiengericht die hälftige Betreuung des Kindes durch beide Elternteile an.
Dass das auch möglich ist, wenn ein Elternteil dagegen ist, entschied der Bundesgerichtshof  (BGH) und stellte damit klar, dass nicht nur der „Wochenend-Papa“ nach der Scheidung der Eltern als gesetzliche Umgangsregelung vorgesehen ist.
Wochenend-Papa begehrt gleichberechtigtes Umgangsrecht

Ehe- und Familienrecht, Familienrecht, Scheidung

Die modifizierte Zugewinngemeinschaft durch Ehevertrag vereinbaren

Leider herrscht immer noch die unzutreffende Auffassung vor, der Unternehmer würde im Falle des wirtschaftlichen Niedergangs gemeinsame Schulden beider Ehepartner verursachen. Wenn sich der am Unternehmen nicht beteiligte Ehepartner sich nicht durch Bürgschaften oder vertragliche Mithaftung (Gesamtschuldner) verpflichtet, ist keine persönliche Mithaftung des Ehegatten möglich. Es besteht im Bereich von Unternehmern somit per se aus vermeintlichen Haftungsgründen keine Notwendigkeit, den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft abzuändern und die Gütertrennung zu wählen. Dieser familienrechtliche Kahlschlag erweist sich häufig als nachteilig. Gerade die eheliche Trennung der Güter als Rechtsinstitut hat im Erbrecht nachteilige Folgen. Andererseits kann ein ehevertragsloser Zustand die Existenz des Betriebes bei einer Scheidung gefährden.

Gütertrennung nicht empfehlenswert

Ehe- und Familienrecht, Ehevertrag, Haftung der Ehegatten, Modifizierte Zugewinnegemeinschaft, Zugewinngemeinschaft

Scheiden tut weh - Ein Ehevertrag verhindert den finanziellen Ruin

Scheiden tut weh - Ein Ehevertrag verhindert den finanziellen Ruin

von Rechtanwalt Rainer Heckmann, Mosbach

Scheiden tut weh! Diese Aussage ist allgemein bekannt, muss aber nicht zwangsläufig die Folge einer Ehescheidung sein. Wer rechtzeitig nachdenkt und ein mögliches, finanzielles Desaster vermeiden will,
sollte einen Ehevertrag schließen. Ein solcher Ehevertrag kann nicht nur aus Anlass der Eheschließung, sondern auch noch im Laufe einer bestehenden Ehe geschlossen werden.

Ehe- und Familienrecht, Scheidung