Fachartikel zum Thema Bank- und Kapitalanlagerecht

Rechtstipps auf Kanzlei-Seiten.de Lesen Sie aktuelle Rechtstipps, Ratschläge und Aufsätze in unserer juristischen Bibliothek.
Folgen Sie unseren Veröffentlichungen hier oder über populäre Social Media Kanäle:
Google Feedburner Google Feedburner Google Feedburner
 

Bibliothek "Bank- und Kapitalanlagerecht"

Insolvenz der HCI MS JPO Tucana – Möglichkeiten der Anleger

Schon nach fünf Jahren muss der Schiffsfonds HCI MS JPO Tucana die Segel wieder streichen. Das Amtsgericht Lüneburg hat am 5. September das vorläufige Insolvenzverfahren über die Gesellschaft des Containerschiffs eröffnet (Az.: 56 IN 74/16).

Bank- und Kapitalanlagerecht, Insolvenz der HCI MS JPO Tucana – Möglichkeiten der Anleger

ING DiBA und Vergleichsangebote zur Neukonditionierung im Oktober 2016

ING DiBA und Vergleichsangebote zur Neukonditionierung im Oktober 2016

Der Brief der ING DIBA beginnt mit dem Satz: Wir machen Ihnen ein Angebot!

So berichten aktuell Immobilienkreditkunden bei Krediten mit der ING DIBA, die streitig vor Gericht ausgetragen werden. .

Zur Einstimmung beginnt der Biref so:

Nach Prüfung der Darlehensverträge teilen wir Ihre Ansicht nicht. Ein Widerruf ist nicht mehr möglich, weil die Eiderrufsfrist bereits abgelaufen ist. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin (...) dass man sich für eine langfristige Zinsfestschreibung entschiedne hatte. Man sieht sich von Seiten ING DiBa an den Kreditvertrag gebunden.

Bank- und Kapitalanlagerecht, ING DiBa, Kreditwiderruf, Vergleichsangebot

Nordcapital Offshore Fonds 4: Anleger leiden unter niedrigem Ölpreis

Sogar mitten in den Sommerferien fallen die Benzinpreise. Grund ist, dass der Ölpreis wieder nachgibt. Doch der sinkende Ölpreis hat auch seine Schattenseiten. Das bekommen u.a. die Anleger des Schiffsfonds Nordcapital Offshore Fonds 4 zu spüren. Sie sollen frisches Geld investieren, um den Fonds vor dem Aus zu bewahren.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Nordcapital Offshore Fonds 4: Anleger leiden unter niedrigem Ölpreis

Lkw-Kartell: Weg für Schadensersatzansatzsprüche ist frei

Die Strafe ist hoch, der angerichtete Schaden vermutlich noch viel höher. Die EU-Kommission hat ein Bußgeld in Höhe von rund 2,93 Milliarden Euro gegen das Lkw-Kartell wegen illegaler Absprachen verhängt. Für die Geschädigten des Lkw-Kartells, vorwiegend Speditionen aber auch andere Gewerbetreibende, ist durch die Entscheidung der EU-Kommission der Weg für Schadensersatzansprüche frei.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Lkw-Kartell: Weg für Schadensersatzansatzsprüche ist frei

Ewiges Widerspruchsrecht bei Lebensversicherungen: BVerfG stärkt Verbraucherrechte

Bei Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen hat der Versicherungsnehmer ein „ewiges“ Widerspruchsrecht, wenn er nicht ordnungsgemäß über seine Widerspruchsmöglichkeiten belehrt wurde. Dieses „ewige“ Widerspruchsrecht verstoße nicht gegen die Verfassung, stellte das Bundesverfassungsgericht mit Beschlüssen vom 23. Mai 2016 (Az.: 1 BvR 2230/15, 1 BvR 2231/15) klar.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Ewiges Widerspruchsrecht bei Lebensversicherungen: BVerfG stärkt Verbraucherrechte

KTG Agrar SE: Insolvenz bedroht die Gelder der Anleger

Durch die Insolvenz der KTG Agrar SE hat sich die Lage der Anleger weiter verschlechtert. Ging es zunächst „nur“ um eine ausbleibende Zinszahlung für die KTG-Anleihe Biowertpapier II sind nun auch die Anleger der Anleihe Biowertpapier III und die Aktionäre betroffen. Statt um ca. 18 Millionen Euro Zinsen, die nicht gezahlt werden konnten, sind nun alleine durch die beiden Anleihen rund 342 Millionen Euro Anleger-Gelder gefährdet.

Bank- und Kapitalanlagerecht, KTG Agrar SE: Insolvenz bedroht die Gelder der Anleger

Agrofinanz GmbH: Forderungen im Insolvenzverfahren bis 21. Juni anmelden

Statt Renditen aus Kakao und Palmöl drohen den Anlegern der Agrofinanz GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Kleve nun Verluste. Das Amtsgericht Kleve hat das reguläre Insolvenzverfahren Ende Mai eröffnet (Az.: 32 IN 95/15).

Agrofinanz GmbH: Forderungen im Insolvenzverfahren bis 21. Juni anmelden, Bank- und Kapitalanlagerecht

Scholz Holding GmbH: Restrukturierung auf dem Rücken der Anleger

Die Restrukturierung der angeschlagenen Scholz Holding GmbH nähere sich einem erfolgreichen Abschluss, teilt das Unternehmen am 20. Mai mit. Die Anleger der Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 182,5 Millionen Euro sollen finanziell aber ordentlich zur Ader gelassen werden.

Die Anleger sollen eine einmalige Abschlagzahlung von insgesamt 14 Millionen Euro erhalten, was nur knapp 7,7 Prozent der Nominalvolumens der nach österreichischem Recht begebenen Anleihe entspricht. Sollten sich die Geschäfte positiv entwickeln, könnte noch einmal eine Sonderzahlung von rund 5,8 Millionen Euro dazu kommen. Unterm Strich erhielten die Anleger dann knapp elf Prozent ihres eingesetzten Kapitals zurück und sollen im Gegenzug auf alle Ansprüche verzichten. Und das auch nur, wenn es gut läuft. Über diese Einigung mit einem Investor wird das zuständige Gericht voraussichtlich in der kommenden Woche entscheiden.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Scholz Holding GmbH: Restrukturierung auf dem Rücken der Anleger

German Pellets GmbH: Gläubigerversammlungen finden bereits Anfang Juli statt

Die Anleger der insolventen German Pellets GmbH dürften schon bald etwas mehr Klarheit haben, ob und in welcher Höhe ihre Forderungen im Insolvenzverfahren berücksichtigt werden. Die Gläubigerversammlungen für die Anleger der drei Unternehmensanleihen und der Genussscheine finden früher als erwartet bereits vom 5. bis 8. Juli in Schwerin statt.

Bank- und Kapitalanlagerecht, German Pellets GmbH: Gläubigerversammlungen finden bereits Anfang Juli statt

Hansa Treuhand Twinfonds: MS HS Bach insolvent

Die beiden Containerschiffe MS HS Bach und MS HS Bizet waren die Investitionsobjekte des 2008 von Hansa Treuhand aufgelegten HT Twinfonds. Über die Gesellschaft der MS HS Bach hat das Amtsgericht Lüneburg Ende April das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 46 IN 41/16).

Bank- und Kapitalanlagerecht, Hansa Treuhand Twinfonds: MS HS Bach insolvent

German Pellets: Insolvenzverfahren eröffnet, Masseunzulänglichkeit liegt vor

Am 1. Mai wurde das reguläre Insolvenzverfahren über die German Pellets GmbH am Amtsgericht Schwerin eröffnet (Az. 580 IN 64/16). Nur einen Tag später teilte die Insolvenzverwalterin mit, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt. Anleger haben über Anleihen und Genussrechte rund 260 Millionen Euro investiert. Das Geld könnte nun endgültig komplett verbrannt sein.

Bank- und Kapitalanlagerecht, German Pellets: Insolvenzverfahren eröffnet, Masseunzulänglichkeit liegt vor

OLG Stuttgart: Kündigung von Bausparverträgen unberechtigt

Binnen kurzer Zeit erteilt das Oberlandesgericht Stuttgart der Kündigung von Bausparverträgen durch die Wüstenrot Bausparkasse zum zweiten Mal eine Absage. Nachdem das OLG schon Ende März eine Kündigung für unberechtigt erachtete, entschied es am 4. Mai erneut zu Gunsten einer Bausparerin (Az.: 9 U 230/15).

Die Frau hat sich erfolgreich gegen die Kündigung ihrer im Jahr 1999 geschlossenen Bausparverträge zur Wehr gesetzt. Die Verträge waren im Jahr 2001 zuteilungsreif. Die Bausparerin nahm aber kein Bauspardarlehen in Anspruch, sondern profitierte weiter von dem Zinssatz in Höhe von 2,5 Prozent plus einen Bonuszins. Die Zinslast wurde der Bausparkasse offenbar zu groß und so kündigte sie die Verträge im Januar 2015. In den Verträgen war zudem geregelt, dass die Verbraucherin nur bis zum Erreichen eines Mindestsparguthabens von 50 Prozent der Bausparsumme zur Ansparung verpflichtet ist.

Bank- und Kapitalanlagerecht, OLG Stuttgart: Kündigung von Bausparverträgen unberechtigt

Widerruf des Kreditvertrags - Endspurt bis zum 21.6.2016 Mitternacht

Nicht einmal 50 Tage Und die Zeit für den Widerruf des Kreditvertrages für Immobilien und Autos läuft ab.
Dann sieht es sehr gut aus für Banken, Sparkassen und Voks- und Raiffeisenbanken! 
Ein Rennen, das allerdings aktuell noch viele Darlehensnehmer von Auto- und Immobilienkrediten gewinnen können. Dies aber nur, wenn Die Darlehensnehmer bis zum 21.6.2016 aktiv den Widerruf des Darlehens erklären.
Ob auch Sie den Widerruf bis zum 21.6.2016 noch wirksam erklären können und von günstigen Zinsen profitieren können, prüfen wir wie andere Verbraucheranwälte gern für Sie kostenlos!

Seien Sie mit Ihrem Kredit auf der Gewinnerseite - so eine Chance gibt es so schnell nicht wieder!!

Autokredit, Bank- und Kapitalanlagerecht, Caravankredit, Immobilienkredite, Kredit, Kreditrecht, Widerruf, Widerrufsjoker

CFB 168 Twins 2: Anleger müssen mit hohen Verlusten rechnen

Beide Schiffe aus dem Schiffsfonds CFB 168 Twins 2 sind verkauft. Nach der Liquidation der Fondsgesellschaft wird für die Anleger wahrscheinlich ein hoher Verlust von bis zu 75 Prozent zu Buche stehen.

Die gute Nachricht zuerst: Nach dem Verkauf der beiden Fondsschiffe MS Maersk Nottingham (ehemals MS Regina Star) und MS Nedlloyd Marita (ehemals MS Marita Star) reicht der Erlös nicht nur aus, um alle Bankverbindlichkeiten zu tilgen, sondern auch eine Abschlagzahlung für die Anleger ist noch drin, berichtet das „fondstelegramm“. Die schlechte Nachricht: Die Beteiligung an dem 2008 aufgelegten Schiffsfonds bringt den Anlegern ein dickes Minus ein. Nach der Auflösung der Fondsgesellschaft können Verluste von bis zu 75 Prozent stehen.

Bank- und Kapitalanlagerecht, CFB 168 Twins 2: Anleger müssen mit hohen Verlusten rechnen

Endspurt für den Darlehenswiderruf – Regierung will „ewiges“ Widerrufsrecht beenden

Der Endspurt für den Widerruf von Darlehen läuft: Wer durch einen Darlehenswiderruf noch von den derzeit niedrigen Zinsen profitieren möchte, sollte jetzt handeln. Denn die Bundesregierung hat das Aus für den sog. Widerrufsjoker beschlossen.

Am 27. Januar hat das Bundeskabinett beschlossen, dass das „ewige“ Widerrufsrecht bei zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Darlehen zur Immobilienfinanzierung enden soll. Sollte der Bundestag zustimmen, wäre der Widerruf von Altverträgen dann nicht mehr möglich.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Endspurt für den Darlehenswiderruf

Wölbern Holland 72: Finanzielles Desaster für die Anleger

Die Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds Wölbern Holland 72 endet für die Anleger mit einem finanziellen Desaster. Nach dem Verkauf der Fondsimmobilie ergibt sich für die Anleger ein Verlust von rund 80 Prozent.

Einziges Investitionsobjekt des 2012 vom Emissionshaus Wölbern Invest aufgelegten Fonds war eine Büroimmobilie in Rotterdam. Der Immobilienmarkt in den Niederlanden gilt als schwierig, was auch die Anleger des Wölbern Holland 72 erfahren mussten. Nur ein einziges Mal kamen sie in den Genuss der prognostizierten Ausschüttungen. Aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Fondsgesellschaft wurde 2014 der Verkauf der Fondsimmobilie beschlossen, der nach Angaben von „Fonds professionell“ jetzt auch über die Bühne gegangen ist. Obwohl der Verkaufspreis demnach sogar leicht über dem der Beschlussvorlage liegt, bleibt für die Anleger ein Verlust von rund 80 Prozent.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Wölbern Holland 72

Photon Power AG: Amtsgericht Aachen eröffnet vorläufiges Insolvenzverfahren

Die Photon Power AG ist zahlungsunfähig. Das Amtsgericht Aachen hat das vorläufige Insolvenzverfahren am 22. Dezember 2015 eröffnet (Az.: 92 IN 299/15).

Die Photon Power AG bot Anlegern drei verschiedene Mittelstandsanleihen mit Laufzeiten zwischen fünf und 20 Jahren sowie einer Verzinsung zwischen 3 und 7,4 Prozent an (WKN A1E8J1, WKN A1E8J2 und WKN A1E8J3). Nach dem Insolvenzantrag können die Anleihe-Gläubiger nicht mit Zinszahlungen rechnen, sondern müssen finanzielle Verluste befürchten. Zunächst müssen die Anleger nun abwarten, ob das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet wird und dann ihre Forderungen beim zuständigen Insolvenzverwalter anmelden.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Photon Power AG

Peseus Invest und Vermögen AG: BaFin ordnet Abwicklung des Investmentgeschäfts an

Die Peseus Invest und Vermögen AG muss ihr Investmentgeschäft abwickeln. Das hat die Finanzaufsicht BaFin mit Bescheid vom 22. Dezember 2015 angeordnet.

Wie die BaFin am 11. Januar 2016 mitteilt, habe die Peseus Invest und Vermögen AG Anlegern Genussrechte des Unternehmens mit einer vereinbarten Gewinn- und Verlustbeteiligung angeboten. Durch die kollektive Vermögensverwaltung habe sie das Investmentgeschäft betrieben, ohne über die erforderliche Erlaubnis oder Registrierung nach dem KAGB (Kapitalanlagegesetzbuch) zu verfügen. Dieses unerlaubt betriebene Einlagengeschäft müsse sie durch die vollständige Rückzahlung des Genussrechtekapitals an die Anleger unverzüglich abwickeln. Der Bescheid der BaFin ist sofort vollziehbar aber noch nicht bestandskräftig. Das Unternehmen kann noch Widerspruch einlegen.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Peseus Invest und Vermögen AG

Fidentum GmbH insolvent – Lombardium Hamburg: BaFin ordnet Abwicklung an

Über die Fidentum GmbH konnten sich Anleger indirekt an der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG beteiligen. Jetzt ist das Emissionshaus pleite und das Pfandhaus hat von der Finanzaufsicht BaFin einen Abwicklungsbescheid erhalten. Den Anlegern könnten Verluste drohen.

Die Fidentum GmbH mit Sitz in Hamburg legte diverse Fonds auf. Über die Fonds konnten die Anleger stille Beteiligungen an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG bzw. LombardClassic3 GmbH & Co. KG erwerben. Diese verwendeten die Anlegergelder, um der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG Darlehen zu gewähren. Zu ersten Ungereimtheiten soll es schon vor einiger Zeit gekommen und Auszahlungen an die Anleger ausgeblieben sein.

Bank- und Kapitalanlagerecht, Fidentum GmbH insolvent

Agrofinanz GmbH: BaFin ordnet Abwicklung und Rückzahlung der Gelder an

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Agrofinanz GmbH mit Sitz in Kleve aufgegeben, ihr unerlaubt betriebenes Einlagengeschäft einzustellen und die angenommenen Gelder unverzüglich an die Anleger zurückzuzahlen. Dabei weist die Finanzaufsicht ausdrücklich darauf hin, dass es für die Rückabwicklung nicht ausreicht, die bisherigen Verträge zu kündigen und sie durch neue Verträge, die den Kapitalgeber schlechter stellen, zu ersetzen.

Agrofinanz GmbH, Bank- und Kapitalanlagerecht