Rechtstipps und Aufsätze bei Kanzlei-Seiten.de

Rechtstipps auf Kanzlei-Seiten.de Lesen Sie aktuelle Rechtstipps, Ratschläge und Aufsätze in unserer juristischen Bibliothek.
Folgen Sie unseren Veröffentlichungen hier oder über populäre Social Media Kanäle:
Google Feedburner Google Feedburner Google Feedburner
 

Medienstrafrecht: Nicht jede Verharmlosung muss strafbar sein

Die Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern kann auch strafrechtliche Folgen haben. Welche Unterschiede bei der Bewertung von Aussagen bestehen, zeigen zwei unterschiedliche Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG).

Zwei Aussagen – zwei unterschiedliche Bewertungen

Gleich in zwei unterschiedlichen Fällen hatte sich das BVerfG im Juni 2018 mit der Frage der Verfassungsgemäßheit von Verurteilungen wegen Leugnung bzw. Verharmlosung des Holocaust zu beschäftigen.

. Medienrecht, Medienrecht, Medienstrafrecht

Geschäftsführerhaftung trotz D&O-Versicherung

GmbH-Geschäftsführerin haftet mit Privatvermögen für Ersatzansprüche des Unternehmens

Die D&O-Versicherung
Die sogenannte Directors & Officers Versicherung (D&O) ist eine sogenannte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die Unternehmen für ihre Unternehmensleitung und leitende Angestellte abschließen.
Im  Falle einer Pflichtverletzung und einer Inanspruchnahme durch die Gesellschaft, tritt die Versicherung für die Schadensersatzverpflichtung des Geschäftsführers ein.
Auf diese Weise werden zum Einen die begünstigten Organe entlastet. Zum anderen kann das Unternehmen sicherstellen, dass sie im Fall eines Vermögensschaden den Anspruch auf Schadensersatz bei der Versicherung durchsetzen können.
Auf den ersten Blick eine Win-win-Situation für alle Beteiligte.

D&O-Versicherung, Geschäftsführerhaftung, Gesellschaftsrecht, Haftungsvermeidung, Handels- & Gesellschaftsrecht

Vaterschaft weniger wichtig als Kindeswohl, Klage des Ex-Liebhabers von EGMR abgewiesen

Auch bei Rechtsangelegenheiten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist durchaus ein Lächeln angebracht. Genau wie in einem neueren Fall. Der Ex-Liebhaber einer verheirateten Frau wurde kein Recht zugesprochen, zu erfahren, ob eines der Kinder der Frau von ihm ist.

Wie im Vormittagsprogramm einiger Privatsender

2004 hatte eine sechsfache Mutter eine Beziehung mit einem anderen Mann begonnen. Dabei war die Frau die ganze Zeit verheiratet. Im Jahr 2006 wurde die Beziehung beendet und die Frau gebar erneut ein Kind. Danach wurde dem Liebhaber der Kontakt zu seinem möglicherweise eigenen Kind nicht gestattet. Einen Vaterschaftstest konnte er auch nicht durchsetzen.

Vaterschaft, Vaterschaftsrecht, Vaterschaftstest

Medienrecht: Xavier Naidoo kann Antisemitismus-Vorwürfe erfolgreich abwehren

Vergangenes Jahr hatte eine Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung den Popsänger als Antisemit bezeichnet. Das war nicht gerechtfertigt, urteilt jetzt das Landgericht in Regensburg. Die Referentin muss in Zukunft Äußerungen dieser Art unterlassen.

Vorwürfe wegen antisemitischer Liedtexte

Die 1998 gegründete Amadeu-Antonio-Stiftung setzt sich gegen Rassismus und Antisemitismus in Deutschland ein. Die Referentin der Stiftung hatte im vergangenen Jahr vor Publikum über Xavier Naidoo gesagt: „Er ist Antisemit, das ist strukturell nachweisbar“. Das sah das Gericht in Regensburg allerdings anders. Danach habe die beklagte Referentin die getätigten Äußerungen nicht ausreichend begründet.

allgemeines Persönlichkeitsrecht, Medienrecht, Medienrecht

Zulässige Werbemails bei Partnerbörse im Internet

Die Partnersuche im Internet wird immer beliebter. In diesem Zusammenhang hat das Oberlandesgericht in München nun entschieden, dass E-Mails einer Partnerbörse an ihre Nutzer für ein kostenpflichtiges Upgrade keine unzulässige Werbung darstellen und den Nutzer nicht unzumutbar beeinträchtigen.

Verlieben im Internet

Viele Wege, einen neuen Partner kennenzulernen, führen heute übers Internet. Dabei war einer der größten Online-Partnerbörsen in Deutschland wegen versendeter Werbe-E-Mails in das Visier eines Verbraucherschutzverbandes geraten. Die Verbraucherschützer klagten in der Folge vor Gericht.

Internetrecht; Wettbewerbsrecht, Unlauterer Wettbewerb, Werbeverbot

Hinweise zu Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer im Auftrag der Universum Film GmbH wegen “Philomena"

Uns erreichen Hinweise zu weiteren Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer aus München im Auftrag der Universum Film GmbH wegen des Filmtitels "Philomena".

Die Kanzlei Waldorf Frommer aus München soll einerseits die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, als auch die Zahlung von Schadensersatz sowie die Abgeltung der durch die Abmahnung entstandenen Anwaltskosten fordern. Eine Erledigung der Angelegenheit biete die Kanzlei Waldorf Frommer gegen Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages an.

Abmahnung, Abmahnung / Abmahnung Filesharing / Urheberrechtsverletzung, Abmahnung Kanzlei Waldorf, Frommer, Abmahnung Waldorf Frommer, Abmahnung Waldorf, Frommer

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche – jetzt sind die Experten gefragt

Die Diskussion über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ist noch längst nicht beendet, sondern hat jetzt erst richtig Fahrt aufgenommen. Die Verurteilung einer Ärztin, die auf ihrer Internetseite auf die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen hingewiesen hatte, hat in der Folge hohe Wellen geschlagen. Nun streiten Experten des Rechtsausschusses und Abgeordnete im Bundestag über das bisher noch bestehende Werbeverbot.

Öffentliche Debatte erreicht den Bundestag

Werberecht, Werberecht, Werbeverbot

Gema erzielt Erfolg gegen Onlinedienst UseNeXT

Das Landgericht Hamburg hat in seinem Urteil vom 22.06.2018 die Schadensersatzpflicht des Usenet-Zugangsdienstes UseNeXT bestätigt. Die Gema spricht von einem “wegweisenden Erfolg“ gegen Urheberrechtsverletzungen und illegale Downloads im Internet.

Geschäftsmodell dient allein der Verletzung von Urheberrechten

abmahnung urheberrechtsverletzung, IT-, Medien und Urheberrecht

GmbH-Gesellschafterversammlung – Stimmrechtsausschlüsse, Stimmverbote und mögliche Satzungsregelungen

Stimmrechtsausschlüssen und Stimmverboten sind im Gesellschaftsrecht von besonderer Bedeutung.

Mit ihnen soll verhindert werden, dass Sonderinteressen der einzelnen Gesellschafter die Willensbildung in der Gesellschaft verfälschen.

Mit meinen Ausführungen möchte ich zum einen die gesetzliche Rechtslage hinsichtlich betroffener Beschlussgegenstände und des Geltungsbereiches des Ausschlusses unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung überblicksmäßig darstellen.
Zum anderen möchte ich Möglichkeiten und Grenzen einer Regelung der Stimmrechtsausschlüsse in GmbH – Satzungen aufzeigen.

A. Interessen der Gesellschaft – Interessen des Gesellschafters

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Gesellschaftrecht, Insichgeschäft, Stimmrechtsausschluss, Stimmrechtsausschlüsse, Stimmverbote

Dashcam-Aufnahmen: Zulässig oder nicht?

Der Bundesgerichtshof hat heute über die Verwertbarkeit von Dashcam-Aufzeichnungen als Beweismittel in Unfallhaftpflichtprozessen entschieden (Urteil v. 15.05.2018 – VI ZR 233/17). Das Urteil selbst ist zwar noch nicht veröffentlicht, aus der diesbezüglichen Pressemitteilung (Nr. 88/2018) lässt sich jedoch die Entscheidung des BGH bereits entnehmen.

Der Ausgangssachverhalt:

Der Kläger nahm den Beklagten und seine Haftpflichtversicherung zur Zahlung seines Schadens in Anspruch. Die Fahrzeuge der Parteien waren innerorts beim Linksabbiegen auf zwei nebeneinander verlaufenden Linksabbiegespuren seitlich kollidiert. Die Beteiligten streiten darüber, wer von beiden seine Spur verlassen und die Kollision herbeigeführt hat. Die Fahrt vor der Kollision und die Kollision wurden von einer Dashcam aufgezeichnet, die im Fahrzeug des Klägers angebracht war.

Dashcam, Straßenverkehr, Straßenverkehrsrecht, Straßenverkehrsrecht

Dash-Cam nach Verkehrsunfall als Beweis verwertbar?

Haben Sie schon eine Dash-Cam in Ihrem Auto installiert?

z.B. um nach einem Verkehrsunfall vor Gericht belegen zu können, dass Sie nicht Schuld waren?

Diese Frage hören wir nach der aktuellen Entscheidung des BGH immer öfter.

1.
Dabei muss man sagen, dass der BGH wohl nur entschieden hat, dass es kein generelles Beweisverwertungsverbot für die Aufnahmen gibt. Es müsse im Einzelfall (!) entschieden werden, ob es zulässig sei, die vorliegenden Aufnahmen in den Prozess einzuführen oder nicht.

Insofern kann man also nicht sagen, dass die Aufnahmen einer Dash-Cam generell zulässig sind! Das hat der BGH gerade nicht gesagt. Er fordert eine Abwägung.

Beweislast, Dash-Cam, Prozessrecht, Schadenersatz, Verkehrsrecht

Einziehung von GmbH-Geschäftsanteilen - Praxiswissen

Streitigkeiten unter Gesellschaftern einer GmbH sind leider keine Seltenheit.
 
Das GmbHG regelt den Gesellschafterstreit nur spärlich und rudimentär.

Gerade bei Streitigkeiten unter Gesellschaftern zeigt sich besonders deutlich wie außerordentlich wichtig es für die Gesellschaft ist, inhaltlich klare und bestimmte Regelungen zur Trennung von Gesellschaftern frühzeitig - am Besten bei Gründung der Gesellschaft - in die Satzung umfassend zu treffen bzw. diese Regelungen nachträglich entsprechend anzupassen.

Einziehung von GmbH-Geschäftsanteilen, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Gesellschafterstreit, Gesellschaftsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Zwangseinziehung

Abmahnung wegen Gebrauchsmusterverletzung durch Jones Day

Uns erreichen Hinweise auf Abmahnungen der

Kanzlei Jones Day aus München

im Auftrag der

Kaloud Inc.

wegen

Nachahmung eines Gebrauchsmusters.

Die Kanzlei Jones Day aus München vertritt die Interessen der Kaloud Inc. wegen des Vertriebs einer Nachahmung des Produkts „Kaloud Lotus“, welches durch das deutsche Gebrauchsmuster DE202013012175U1 geschützt ist. Dem Betroffenen wird vorgeworfen, durch die sklavische Nachahmung des Produkts Markenrechte verletzt zu haben. Das bezeichnete Gebrauchsmuster sei wirksam und rechtskräftig.

Gefordert wird die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Des Weiteren wird von den Betroffenen der Ersatz der entstandenen Anwaltskosten verlangt. Dieser richtet sich nach dem Streitwert, welcher durch auf 250.000,00€ festgesetzt wurde.

Abmahnung Urheberrecht, abmahnung urheberrechtsverletzung, Gebrauchsmuster, Gebrauchsmusterrecht

Stimmverbot des Gesellschafter-Geschäftsführers bei der Beschlussfassung über die Abberufung aus wichtigem Grund

Mit Urteil vom 4.4.2017 – II ZR 77/16 hat BGH hinsichtlich Stimmverbotsregeln im Rahmen von Beschlussstreitigkeiten folgende bemerkenswerte Entscheidung getroffen:

„Bei der gerichtlichen Überprüfung der Wirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen, die die Abberufung oder die Kündigung des Anstellungsvertrags eines Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH aus wichtigem Grund betreffen, ist darauf zu abzustellen, ob tatsächlich ein wichtiger Grund im Zeitpunkt der Beschlussfassung vorlag oder nicht.

Das Vorliegen des wichtigen Grunds hat im Rechtsstreit derjenige darzulegen und zu beweisen, der sich darauf beruft.“

A. Der Ausgangsfall

Der vom BGH zu entscheidende Rechtsstreit war ein sogenannter „Beschlussmängelprozess“.

Beschlussfassung, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Stimmrechtsausschluss, Stimmverbot

Unternehmensnachfolge bei Personengesellschaften - Abstimmung von Testament und Gesellschaftsvertrag

Im Rahmen einer Unternehmensnachfolge sind immer zwei Aspekte zu berücksichtigen:

• Gegenüber den Mitgesellschaftern treten die gesellschaftsrechtlichen Wirkungen gem. den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen ein, sofern nicht der Gesellschaftsvertrag konkrete Regelungen enthält.

• Gegenüber den Erben tritt die gesetzliche Erbfolge ein, sofern nicht letztwillige Verfügungen mittels Testament oder Erbvertrag verfasst wurden.

Erbrecht, Erbvertrag, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsrecht, Personengesellschaften, Testament, Unternehmensnachfolge

Aufhebungsvertrag - Begünstigung eines Betriebsratsmitglieds

Beabsichtigt der Arbeitgeber, das Arbeitsverhältnis mit einem Betriebsratsmitglied unter Berufung auf verhaltensbedingte Gründe außerordentlich zu kündigen und schließen Arbeitgeber und Betriebsratsmitglied nach Einleitung eines Verfahrens zur Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats zu der Kündigung und nach vorausgegangenen Verhandlungen eine Vereinbarung über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung und ggf. andere Zuwendungen, so liegt darin regelmäßig keine nach § 78 Satz 2 BetrVG unzulässige Begünstigung des Betriebsratsmitglieds.

Darauf verweist der Stuttgarter Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Henn unter Hinweis auf die Mitteilung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 21.03.2018 zu seinem Urteil vom selben Tage, Az. 7 AZR 590/16.

Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, Aufhebungsvertrag, Betriebsratsmitglied

Vollstreckungsabwehrklage - Beschäftigungstitel – Unmöglichkeit

Ein Arbeitgeber kann im Rahmen einer Vollstreckungsabwehrklage nach § 767 ZPO nicht erfolgreich einwenden, ihm sei die Erfüllung eines rechtskräftig zuerkannten Beschäftigungsanspruchs auf einem konkreten Arbeitsplatz wegen dessen Wegfalls unmöglich, wenn er den arbeitsvertraglichen Beschäftigungsanspruch durch Zuweisung einer anderen vertragsgemäßen Tätigkeit erfüllen könnte.

Darauf verweist der Stuttgarter Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Henn unter Hinweis auf die Mitteilung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 21.03.2018 zu seinem Urteil vom selben Tage, Az. 10 AZR 560/16.

Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, Beschäftigungstitel, Vollstreckungsabwehrklage

Übergangszuschuss - Leistung der betrieblichen Altersversorgung

Erhält ein ehemaliger Arbeitnehmer während der ersten sechs Monate des Rentenbezugs sein monatliches Entgelt unter Anrechnung der Betriebsrente als „Übergangszuschuss“ weiter, handelt es sich um eine Leistung der betrieblichen Altersversorgung, die der Insolvenzsicherung durch den Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) unterliegt

Darauf verweist der Stuttgarter Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Henn unter Hinweis auf die Mitteilung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 20.03.2018 zu seinem Urteil vom selben Tage, Az. 3 AZR 277/16.

Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, betriebliche Altersversorgung, Übergangszuschuss

Hinterbliebenenversorgung - Altersabstandsklausel – Altersdiskriminierung

Sieht eine Regelung in einer Versorgungsordnung vor, dass Ehegatten nur dann eine Hinterbliebenenversorgung erhalten, wenn sie nicht mehr als 15 Jahre jünger als der Versorgungsberechtigte sind, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters.

Darauf verweist der Stuttgarter Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Henn unter Hinweis auf die Mitteilung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 20.02.2018 zu seinem Urteil vom selben Tage, Az. 3 AZR 43/17.

Die Klägerin ist 1968 geboren. Sie hat ihren 1950 geborenen und 2011 verstorbenen Ehemann im Jahr 1995 geheiratet. Dem verstorbenen Ehemann der Klägerin war von seinem Arbeitgeber u. a. eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt worden. Nach der Versorgungsordnung setzt der Anspruch auf Leistungen an die Ehegatten voraus, dass sie nicht mehr als 15 Jahre jünger als der Versorgungsberechtigte sind.

Altersabstandsklausel, Altersdiskriminierung, Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Hinterbliebenenversorgung

BAG zur Befristung des Arbeitsvertrags eines Lizenzspielers der Fußball-Bundesliga

Die Befristung von Arbeitsverträgen mit Lizenzspielern der Fußball-Bundesliga ist regelmäßig wegen der Eigenart der Arbeitsleistung des Lizenzspielers nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 TzBfG gerechtfertigt.

Darauf verweist der Stuttgarter Fachanwalt für Arbeitsrecht Michael Henn unter Hinweis auf die Mitteilung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 16.01.2018 zu seinem Urteil vom selben Tage, Az. 7 AZR 312/16.

Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, Befristung Arbeitsvertrag, Fußball-Bundesliga, Lizenzspieler