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Unzulässige Werbung für Schmerzmittel

Ein Schmerzmittel mit den Zusatzstoff Vitamin C, welches als „Immunsystem unterstützend“ beworben wird, ist für den Verbraucher irreführend und begründet somit einen Verstoß gegen das Werberecht. Dies urteilten die Richter am Oberlandesgericht in Stuttgart im Juni 2017.
Schmerzmittel, die allein zur Schmerzbehandlung zugelassen seien, dürften demnach nicht mit einer zusätzlichen Unterstützungswirkung für das Immunsystem beworben werden.
Verband hatte auf Unterlassung geklagt
Ein Pharmaziekonzern hatte sein Medikament mit dem Slogan „unterstützt durch eine Extraportion Vitamin C das Immunsystem“ beworben und wurde daraufhin von einem Verbraucherschutzverband gerügt und auf Unterlassung verklagt. In der Berufungsentscheidung des Oberlandesgerichts in Stuttgart bekam nun der Verband Recht. Die Richter bejahten einen Verstoß gegen werberechtliche Vorschriften.

Markenrecht, Urheberrecht und Wettbewerbsrecht, Werberecht

Konkrete Faktenlage zur Kindesentführung und Rückgabe verschleppter Kinder

Im Kindesentführungsübereinkommen ist deutlich geregelt, wann das Sorgerecht verletzt wird und eine internationale Kindesentführung vorliegt. Von einer Kindesentführung und dem widerrechtlichen Verbringen oder Zurückhalten eines Kindes ist die Rede, wenn der ursprüngliche Aufenthaltsort ohne Zustimmung des Sorgeberechtigten nach Russland verlegt und das Kind zum vereinbarten Termin nicht zurückgeführt wird.  Durch die Regelung im Recht zum persönlichen Umgang kann nach einer Kindesentführung nach Russland schneller und effizienter gehandelt werden. Als sorgeberechtigtes Elternteil empfehlen wir ihnen, bei einer vermuteten oder bereits bekannten Kindesentführung nach Russland umgehend anwaltliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Familienrecht, kindesentführung, kindesentführungskonvention, kindesentführungsübereinkommen, russisches Familienrecht, russisches und internationales Familienrecht

Die Frage der Zuständigkeit bei Angriffen auf das Persönlichkeitsrecht von Unternehmen

Der EuGH-Generalanwalt Michael Bobek plädiert für eine einheitliche Zuständigkeitsregelung nationaler Gericht bei Verletzungen von Persönlichkeitsrechten von Unternehmen. Der Interessensmittelpunkt einer Gesellschaft solle für die Gerichtszuständigkeit maßgeblich sein.
Schädigung durch Verleumdungen im Internet
Geklagt hatte ein Unternehmen mit Sitz in Tallinn, Estland, das von einer schwedischen Handelsvereinigung auf eine schwarze Liste im Internet wegen „Täuschung und betrügerischen Handlungen“ gesetzt wurde. Durch die darauffolgenden Kommentierungen kam es zu erheblichen Geschäftsschädigungen für das Unternehmen, sodass eine Klage beim obersten Gericht in Tallinn angestrebt wurde. Dabei ging es insbesondere um das Entfernen der Eintragung auf der schwarzen Liste und um eine Schadensersatzforderung.

Persönlichkeitsrecht, Schutz des Persönlichkeitsrechts, Unternehmenspersönlichkeit

Anwendung des internationalen Übereinkommens bei Kindesentführung in Russland

Durch die Kindesentführungskonvention haben Sie als betroffenes Elternteil zivilrechtliche Möglichkeiten, bei einer Kindesentführung im Rechtsgebiet Russland zu handeln.

Internationale Kindesentführung: Wenn das Kind aus Russland nicht zurückkehrt

Das Wohl des Kindes steht bei der Unterzeichnung der Übereinkunft zur Rückgabe verschleppter Kinder im Mittelpunkt. Durch die Herausstellung des Kindeswohls, das vor dem Sorgerecht von Bedeutung ist, steht die Handlungsoption gegen internationale Kindesentführung vor dem Sorgerecht und dem Recht zum persönlichen Umgang eines Elternteils mit dem Kind. Da der persönliche Umgang mit dem Kind wichtig ist, wurde die Gesetzgebung gegen Entführung von Kindern und die Vereinfachung der Rückholung nach Deutschland im Kindesentführungsübereinkommen vollständig überarbeitet.

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Bußgeld gegen Youtuber – verbotene Eigenwerbung

Gegen den Youtuber und Infleuencer „Flying Uwe“ hat die Landesmedienanstalt ein Bußgeld in Höhe von 10.500 Euroverhängt. Er hatte in mehreren YouTube-Videos Produkte seines eigenen Unternehmens vermarktet und die Videos nicht als Dauerwerbesendung gekennzeichnet.
Fragwürdige Werbung in eigener Sache
Der Youtuber, der auf seinem Kanal mit über 1,4 Millionen Followern über Themen wie Fitness und Kampfsport spricht, hatte in einigen Videos auch Fitnessbekleidung und Nahrungsergänzungsmittel präsentiert. In das Visier der Medienwächter gerieten diese Videos vor allem, weil Flying Uwe selbst Geschäftsführer des vertreibenden Unternehmens ist. Die zuständige Landesmedienanstalt sah darin eine unlautere Eigenwerbung und damit einen Verstoß gegen das Werberecht. In der Folge muss der YouTube-Star nun ein Bußgeld in Höhe von rund 10.000 Euro zahlen.

Internetrecht; Wettbewerbsrecht, Schleichwerbung, Werberecht, Werberecht, Wettbewerbsrecht

Haftung ein Arbeitnehmer bei Verkehrsunfall - Schaden am PKW des Arbeitgebers

Muss der Angestellte für den Schaden am Dienstwagen aufkommen?

Viele Arbeitnehmer müssen dienstlich Fahrten durchführen und erhalten hierzu einen Dienstwagen bzw. Fahrzeug des Arbeitgebers. Dies kann etwa der Mitarbeiter eines Pflegedienstes, einer Spedition oder einer Spedition sein, dass kann aber auch ein Außenvertreter oder sonstiger Mitarbeiter sein. Oft greift man dann auf die Flotte des Arbeitgebers zurück.

Was ist aber, wenn es kracht?
Wenn das Fahrzeug durch den Mitarbeiter beschädigt wird?
Muss dieser das alles dem Chef ersetzen?

Die Rechtsprechung hat hier generelle Grundsätze entwickelt. So muss der Arbeitnehmer bei leichter Fahrlässigkeit nicht, bei mittlerer hälftig und bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz voll haften.

Arbeitgeber. Mitarbeiterhaftung, Arbeitsrecht, Arbeitsrecht, Haftung Arbeitnehmer, Schadenersatz, Schadenersatz, Unfall Dienstwagen, Verkehrsrecht

Was bedeutet eigentlich „Weidemilch“?

Das Oberlandesgericht Nürnberg hat zu entscheiden, wann Kühe glücklich sind.

Klage des Wettbewerbsverbandes

Manchmal muss es ganz lustig sein, als Richter zu arbeiten. Zum Beispiel dann, wenn man über ganz allgemeine und alltägliche Fragen zu entscheiden hat, die sich auf den ersten Blick jeder rechtlichen Beurteilung entziehen.

So hatte das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg jüngst darüber zu entscheiden, was eigentlich „Weidemilch“ bedeutet und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit die Milch von glücklichen Kühen auf der Weide stammt.

Wieviel Prozent Weide muss in Weidemilch stecken?

Landwirtschaftsrecht, Verbraucherschutz, Verbraucherschutzrecht, Weidemilch, Werbung, Wirtschaftsrecht

Scheidungskinder: Eine Woche bei Mama und die nächste bei Papa – auch wenn nicht beide Eltern einverstanden sind

Auch gegen den Willen eines Elternteils kann ein wechselseitiges Modell der Kinderbetreuung angeordnet werden, wenn dies dem Kindeswohl am ehesten entspricht.
Immer mehr Scheidungskinder werden heute auf der Grundlage eines sogenannten paritätischen Wechselmodells von ihren Eltern betreut. In diesen Fällen ordnet das Familiengericht die hälftige Betreuung des Kindes durch beide Elternteile an.
Dass das auch möglich ist, wenn ein Elternteil dagegen ist, entschied der Bundesgerichtshof  (BGH) und stellte damit klar, dass nicht nur der „Wochenend-Papa“ nach der Scheidung der Eltern als gesetzliche Umgangsregelung vorgesehen ist.
Wochenend-Papa begehrt gleichberechtigtes Umgangsrecht

Ehe- und Familienrecht, Familienrecht, Scheidung

Lebensversicherungs-Turbo einschalten

Lebensversicherungs-Turbo einschalten
Traditionell haben Verbraucher in Deutschland Lebensversicherungen und Rentenversicherungen als Altersvorsorge. Der Staat hat früher solche Vorsorge mit Steuervorteilen gefördert.
Die Lebensversicherungen sollten nicht gekündigt werden. Jüngeren Versicherungen sollte widersprochen werden.
Dies gilt insbesondere für die Lebensversicherungen die durch die BGH Rechtsprechung aus 2014 begünstigt werden.
Sie können sich den Vorteil durch einen Überschlagsrechner sofort zeigen lassen. Wir machen das gern für Sie.
Die Rückabwicklung der Lebensversicherung ist ganz einfach.
Einige Lebensversicherungsgesellschaften lassen mit sich verhandeln, bei anderen muss der Klageweg beschritten werden.
Lassen sich sich durch die Kanzlei Steffens - Fachanwalt für Bank- udn Kapitalanlagerecht - beraten

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Baurecht - Abdichtung gegen Feuchtigkeit / Baumängel trotz Fehlen in Leistungsbeschreibung

Abdichtung gegen Feuchtigkeit bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) auch ohne ausdrückliche Erwähnung in Baubeschreibung notwendig

Ein Putz im Bereich, der vom Erdboden berührt wird, ist mangelhaft ausgeführt, wenn er nicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet wurde und dadurch selbst und die darunter befindlichen Dämmplatten durchfeuchtet werden.

Sachverhalt:
In dem vorliegend entschiedenen Fall hatte ein Auftraggeber mit dem Auftragnehmer die Errichtung eines Eigenheims unter Einbeziehung der Baubeschreibung vertraglich vereinbart. Diese sah unter anderem die Ausführung eines WDVS und Putzarbeiten vor.

Bau- & Architektenrecht, Baubeschreibung, Baumangel, Baurecht privat, Bauvertrag, Leistungsbeschreibung, Mangel

Vertrag geht vor Gesetz – auch bei der Gesellschafterversammlung

Bei Personengesellschaften fehlt es ohnehin an konkreten Vorschriften über die Versammlung der beteiligten Gesellschafter. Doch auch das GmbH-Gesetz ist bei der Regelung der Versammlungsvorschriften eher zurückhaltend.

Beschlüsse in Gefahr
Aus diesem Grund kommen Gesellschaften nicht drum herum die Gesellschaftsversammlung in ihrem Gesellschaftsvertrag individuell zu regeln. Je konkreter der Vertrag die Voraussetzungen vorgibt, umso einfacher haben es die Gesellschafter rechtlich sicherer Beschlüsse zu fassen.
Die Wirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses hängt nicht allein von der wirksamen Beschlussfassung ab, sondern unter anderem auch schon von der vorschriftsmäßigen Einberufung der Versammlung oder der korrekten Festlegung der Tagesordnungspunkte. Einige Punkte bedürfen daher bei der Vertragsgestaltung besonderer Aufmerksamkeit.

Die Teilnehmer

Gesellschafter, Gesellschafterbeschluss, Gesellschafterstreit, Gesellschafterversammlung, Gesellschaftsrecht, GmbH-Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht

VW Dieselskandal - Volkswagen mangelhaft und Rechte des Käufers

VW Dieselskandal - Rechte des Käufers

Seit einiger Zeit ist VW vor allem mit dem sogenannten Dieselskandal in aller Munde. Dank Manipulationssoftware wurden die gesetzlichen Werte im Labor eingehalten. Im Realbetrieb sowieso und auch im Labor ohne "Schummelsoftware" wäre dies nicht möglich gewesen.

Zu befürchten ist, dass noch weitere Hersteller getrickst haben, zum anderen sieht der Realbetrieb bei fast allen Herstellern wesentlich umweltschädlicher aus, als der unrealistische Labortest. Dennoch steht erst einmal Volkswagen erst einmal rechtlich im Fokus.

Rechte des Käufers eines Volkswagen

Kaufvertrag, Verkehrsrecht; Kaufrecht; Zivilrecht, VW, VW Dieselskandal, VW Gewährleistung, VW-Abgasskandal

Keine Inzidente Überprüfung der Vaterschaft im Erbscheinsverfahren

in einer aktuellen Entscheidung vom 22.09.2016 hat das OLG Frankfurt, Az: 20 W 59/14 mitgeteilt, dass bei der Erteilung des Erbscheins keine inzidente Prüfung der Vaterschaft vorzunehmen ist. Dem stünde die Sperrwirkung des § 1599 Abs. 1 BGB bzw. 1593 BGB a.F. entgegen. Die Erbfolge richtet sich demnach alleine nach der gesetzlichen Verwandtschaft.
Einwände zur fraglichen biologischen Vaterschaft seien in diesem Zusammenhang unerheblich. Insoweit erübrigen sich Beweisangebote, wie Einvernahme von Zeugen bzw. Durchführung eines DNA-Testes.

Anfechtung der Vaterschaft, biologische Vaterschaft, Erbrecht, Erbscheinsverfahren, Fachanwalt für Erbrecht

Nach dem BGH-Urteil: Nicht alle Bausparverträge kündbar!

Nach dem BGH-Urteil: Nicht alle Bausparverträge kündbar!

Das Urteil des BGH zu Kündigungen der Bausparkassen vom 21.2.2017 hat für viele Bausparer das Ende ihres lukrativen Vertrags bedeutet.

Jetzt liegt die Begründung des Urtiels vor - und die zeigt wichtige Ausnahmen.

Das Wichtigste nach dem Urteil in Kürze:

Tarife mit Zinsbonus, Bonus oder Treueprämie:

Hier gibt der BGH zu erkennen, dass seine Urteile nicht anzuwenden seien, weil der Vertragszweck erst mit Erlangung des Bonus erreicht sei.

Kündigungen der Aachener Bausparkasse:

Betroffene Bausparkunden können die Urteilsbegründung nutzen, um sich gegen die Kündigung nach §§ 313 und 314 BGB zu wenden.

Bauspoarvertrag, Kündigung Bausparvertrag

Ehebezogene Schenkung Wenn die Schwiegereltern finanziell unter die Arme greifen

Ehebezogene Schenkung Wenn die Schwiegereltern finanziell unter die Arme greifen

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Ehebezogene Schenkung - Wenn die Schwiegereltern finanziell unter die Arme greifen

 
Ein Fall aus der Scheidungspraxis: Ein junges Ehepaar erwirbt eine Immobilie im Wert von 200.000 €. Das Objekt ist mit 150.000 € bei der Bank verschuldet. Die Eltern der Frau springen finanziell ein. Sie geben der Tochter und dem Schwiegersohn zur Schuldentilgung 120.000 €.

Als es kurz darauf zur Trennung kommt, ist die Immobilie 220.000 € wert. Ganz abbezahlt ist sie noch nicht: Der Schuldenstand beträgt noch 20.000 €. Dank der Zahlung der Schweigermutter.

Die Schwiegereltern wollen nun ihr Geld zurück.

ehebedingte Zuwendungen, Familienrecht, Scheidung, Scheidungsrecht

Widerruf Lebensversicherung - was es Ihnen bringt

Widerruf Lebensversicherung - was es Ihnen bringt

Autor: FA Bank- und Kapitalmarktrecht RA Steffens Berlin

Widerruf Lebensversicherung - was es Ihnen bringt

Der Hintergrund: Probleme der Lebensversicherer

Ein Problem, mit dem sich die Lebensversicherer in Deutschland auseinander-setzen müssen, ist die anhaltende Niedrigzinsphase. Diese macht es den Lebens-versicherern schwer, ihre den Kunden abgegebenen Zinsgarantien zu erfüllen.

Ein weiteres Problem ist die sogenannte Zinszusatzreserve (§ 5 Abs. 3 DeckRV). Lebensversicherungen sind insofern verpflichtet, Deckungsrückstellungen zu bilden. Wie hoch diese Rückstellungen künftig sein werden, wird unterschiedlich bewertet.

Lebensversicherung, Lebensversicherungsrecht, Rentenversicherung, Widerruf

Haftungsfallen bei Preisangaben auf Google Shopping

Bei Google Shopping handelt es sich um die wohl bekannteste Preissuchmaschine. Viele Verbraucher nutzen den Dienst um den günstigsten Preis für ein bestimmtes Produkt herauszufinden. Entsprechend großes Interesse haben Online-Händler daran, in den Ergebnislisten von Suchportalen wie Google Shopping aufzutauchen. Hierbei ist insbesondere der angegebene Preis darüber entscheidend wie weit oben man auf der Liste erscheint.

Strenge Rechtsprechung bezüglich Preisangaben
Damit die Händler Suchportale nicht mit falschen Preisangaben manipulieren, und so zu ihren eigenen Marketingportalen umfunktionieren können, hat nicht nur Google selbst eigene strenge Nutzungsbedingungen aufgestellt. Zudem hat sich in den vergangenen Jahren durch umfangreiche Rechtsprechung herausgebildet welche Bestandteile der Gesamtpreis enthalten muss, den ein Online-Händler in Suchportalen ausweist.

E-Commerce, Google Shopping, Internetrecht/IT-Recht, IT-Recht, Onlinehandel, Onlinehandel, Onlineshop, Vergleichsportale

Widerrufsjoker sticht bei fehlender Angabe zur Kreditlaufzeit

Der Widerrufsjoker bei Darlehensverträgen sticht noch immer. Denn Banken und Sparkassen haben auch nach dem 10. Juni 2010 noch fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet. Das führt dazu, dass in diesen Fällen die Widerrufsfrist nicht in Lauf gesetzt wurde und der Widerruf immer noch möglich ist.

Bank- und Kapitalmarktrecht, Widerrufsjoker sticht bei fehlender Angabe zur Kreditlaufzeit

Hansa Treuhand HT Twinfonds: MS HS Bizet und MS HS Bach insolvent

Mit mindestens 20.000 Euro konnten sich die Anleger an dem im Jahr 2008 von Hansa Treuhand aufgelegten HT Twinfonds beteiligen. Das Geld könnte komplett verloren sein. Denn beide Fondsschiffe sind inzwischen insolvent. Nachdem über die Gesellschaft des MS HS Bach schon im August 2016 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, ist nun auch die Gesellschaft des MS HS Bizet zahlungsunfähig. Das Amtsgericht Lüneburg eröffnete das reguläre Insolvenzverfahren am 17. März 2017 (Az.: 47 IN 87/16).

Bank- und Kapitalmarktrecht, Hansa Treuhand HT Twinfonds: MS HS Bizet und MS HS Bach insolvent

Cosma-Gold: Anleger können Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden

Gold genießt seit langer Zeit einen guten Ruf als wertbeständige Geldanlage. Das gilt aber nur, wenn auch der Anbieter von Goldanlage-Modellen seriös ist. Dass dies nicht immer der Fall ist, mussten die Anleger der Cosma-Gruppe leidvoll erfahren.

Am Amtsgericht Karlsruhe wurden am 2. März 2017 die Insolvenzverfahren über die Cosma Deutschland AG (Az.: 30 IN 1026/16), über die Cosma Service GmbH (Az.: 10 IN 1027/16) und die Cosma Verwaltungs GmbH eröffnet (Az.: 20 IN 1028/16) eröffnet. Die Anleger können nun ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden.

Bank- und Kapitalmarktrecht, Cosma-Gold: Anleger können Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden